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Praxis Frauenheilkunde und Geburtshilfe: Dr. Susann Ehrich und Dipl.-Med Torsten Ehrich| Friedrichshain Berlin 10247  > Infektionsdiagnostik

Regelmäßige Krebsvorsorge senkt das Erkrankungsrisiko.

Wir führen die Vorsorgeuntersuchung nach der Krebsfrüherkennungsrichtlinie der gesetzlichen Krankenversicherung durch:

  • ab dem 20.Lebensjahr den Zellabstrich auf Gebärmutterhalskrebs vom Muttermund und eine Tastuntersuchung des Unterleibs,
  • ab dem 30.Lebensjahr zusätzlich eine Tastuntersuchung der Brust,
  • ab dem 50.Lebensjahr zusätzlich eine Untersuchung des Enddarms (Tastuntersuchung) und Stuhltest auf okkultes Blut,
  • ab dem 55.Lebensjahr eine Beratung zur Darmspiegelung

Zusatzuntersuchungen

Ergänzend zum Spektrum der gesetzlichen Krebsfrüherkennung bieten wir Ihnen folgende Untersuchungen:

  • Eine vaginale Ultraschalluntersuchung zum Erkennen von Veränderungen, die nicht durch die Tastuntersuchung feststellbar sind empfehlen wir einmal jährlich.
  • Einen Ultraschall der Brust halten wir je nach Größe und Brustdrüsendichte alle ein bis zwei Jahre für sinnvoll. Mit dieser Untersuchung können Veränderungen ab 2-3 mm Größe frühzeitig erkannt werden.
  • Die Dünnschichtzytologie ist eine Weiterentwicklung des herkömmlichen Zellabstriches und liefert bessere und genauere Ergebnisse. Aus der Abstrichprobe kann gleichzeitig eine Untersuchung auf HPV (humane Papillomaviren) erfolgen.
  • Ein immunologischer Test auf Blut im Stuhl ist deutlich empfindlicher als der ab dem 50.Lebensjahr angebotene Test der gesetzlichen Krankenversicherung. Besonders zu empfehlen ist diese Untersuchung für Patientinnen in deren Familie bereits Darmkrebs aufgetreten ist.
  • Auch der Urintest zur Früherkennung von Blasenkrebs (durch den Tumormarker NMP 22) ist sinnvoll für Frauen mit einem erhöhten Risiko. Dazu zählen das Auftreten von Blasenkrebs in der eigenen Familie sowie Frauen, die vermehrt mit Farbstoffen Umgang haben, sei es beruflich (Frisörinnen) oder auch häufiges Färben der eigenen Haare. Weiterhin besteht ein erhöhtes Risiko bei Raucherinnen.

Diese Untersuchungen bieten wir Ihnen als Wunschleistung an.

Dysplasiesprechstunde

Auffällige Abstriche bei der Krebsvorsorge (PAP-Abstrich) und bestimmte Veränderungen am Gebärmutterhals sowie in der Scheide und am äußeren Genitale erfordern eine weiterführende Untersuchung. Um die genaue Ursache zu klären, führen wir eine Differentialkolposkopie (Betrachtung mit Vergrößerungsoptik) nach Anfärbung der Veränderung und ggf. Gewebeentnahme durch. Die aus der Kombination dieser Untersuchungsmethoden gestellte Diagnose entscheidet über das weitere Vorgehen.

Leichtere Veränderungen, bei denen eine spontane Rückbildung sehr wahrscheinlich ist, können über einen Zeitraum von 6-12 Monaten beobachtet werden.

Erfolgt keine Rückbildung, sowie bei schweren Veränderungen ist eine operative Therapie erforderlich. In einem ausführlichen Gespräch erläutern wir Ihnen die Behandlungsalternativen.

Die Gewebsentfernung erfolgt leitliniengerecht und am schonendsten mit einer elektrischen Drahtschlinge (leep, loop-excision) oder durch eine Laser-Operation, die wir im ambulanten Operationszentrum in der Ruschestr. 103 , 10365 Berlin durchführen.

 

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